Unsere Schule

I. Wir stellen uns vor

Die Pestalozzi-Schule ist eine Schule mit Ganztagsangebot im Pakt für den Nachmittag. Es werden ca. 320 Schülerinnen und Schüler in 3-4 zügigen Jahrgängen unterrichtet. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer unterrichten ihre Klassen nach Möglichkeit vom ersten bis zum vierten Schuljahr. Förderschullehrerinnen stehen für die Förderung und den Sprachheilunterricht zur Verfügung. Frau Kohnert, unsere Sozialpädagogin, ist sowohl im Vormittag als auch im Nachmittag eingesetzt.

Zu unserem Ganztagsangebot gehört die Frühbetreuung ab 7:30 Uhr. Nach dem Unterricht gehen die Schülerinnen und Schüler entweder nach Hause oder in die städtische Betreuung. Einige Kinder werden auch über die Mittagszeit von Lehrkräften betreut. Die Schule bietet ab 14:00 Uhr verschiedene AGs an. Zusätzlich gibt es von 14:00 Uhr – 14:45 Uhr ein offenes Angebot an 5 Tagen für Kinder der vierten Klassen.

Im Rahmen des Ganztagsangebotes erhalten die Kinder drei zusätzliche Stunden „Lernzeit“ am Vormittag. Es gibt keine täglichen Hausaufgaben.

II. Leitgedanken zur Arbeit in unserer Schule

Unsere Schule ist eine Gemeinschaft, in der alle Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter/innen nach den Grundsätzen der Achtung und Toleranz, der Gerechtigkeit und Solidarität miteinander leben und lernen können. Gemeinsam sorgen wir für ein gutes Schulklima und bemühen uns um eine gute Kooperation mit anderen Institutionen. Alle Kinder und Eltern sollen sich aktiv beteiligen können.

Wir streben eine angemessene individuelle Förderung an, die die Verschiedenheit der Kinder berücksichtigt, damit sie gegenwärtige und zukünftige Anforderungen bewältigen können.

Wir sind bemüht, ein Lernumfeld zu schaffen, in dem vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten wie beispielsweise musisch-kreative, sportliche und praktische Begabungen erkannt und gefördert werden.

Darüber hinaus werden die Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Eigenverantwortung, Eigenständigkeit, Leistungsbereitschaft, Kreativität, gemeinschaftsförderndes Verhalten und der rücksichtsvolle Umgang mit anderen entwickelt und gestärkt. Soziale Erziehung und Leistungserziehung haben eine zentrale Bedeutung in unserer Arbeit (s. u.).

Wir sind offen für alle neuen Aufgaben, die unseren Zielen entsprechen, und sind bereit, uns dafür durch Fortbildung zu qualifizieren sowie die Ergebnisse unserer Arbeit zu überprüfen.

 

III. Unser pädagogisches Konzept

Soziales Lernen und Bildung

Soziales Lernen

Im Laufe der Schulzeit sollen soziale Fähigkeiten erworben werden wie: Achtung, Respekt, Hilfsbereitschaft, Mut, Offenheit, Kompromissfähigkeit, Eingehen auf Gefühle und Argumente der anderen, konstruktives Konkurrenzverhalten, sich als nützliches Mitglied einer Gruppe zu bewähren, Freude an der Gemeinschaft zu empfinden etc.

Maßnahmen, die das soziale Lernen unterstützen sind neben den täglichen Gesprächen in der Klasse, die Installation von Klassenräten, die Durchführung von Projekten zur Gewaltprävention, die Gestaltung des Außengeländes sowie das Vereinbaren von Regeln.

Neben den Regeln, die jede Klasse für den Umgang miteinander aufstellt, gibt es eine Ordnung für die Pausenhöfe. Über allem steht die Schulordnung.

Anmerkungen zur Gewaltprävention an unserer Schule:

In der heutigen Gesellschaft besteht durch viele unterschiedliche soziale Erfahrungen ein höherer Bedarf, Konfliktlösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Diese präventive Arbeit gilt sowohl für den sozialen Umgang miteinander als auch für den Umgang mit Gegenständen und fremdem Eigentum.

Aktuelle und wieder abrufbare präventive Maßnahmen:

  • Schulordnung
  • Klassenregeln
  • Klassenrat
  • Klassen- und Einzelverträge (direkte pädagogische Maßnahmen zur  ursächlichen Wiedergutmachung, wie z. B. zeitweilige Übernahme von Verantwortung für einen Mitschüler/eine Mitschülerin)
  • Patenklassen und Einzelpatenschaften bei Bedarf
  • Faustlos
  • Übungen mit anderen zur Kooperation und Stärkung des Selbstvertrauens

Soziales Lernen wird in den Noten für Arbeits- und Sozialverhalten bei der Zeugniserteilung berücksichtigt: 

Basisqualifikation für Schüler/innen (Grundschule)

 Arbeits- und Lernverhalten:

  • Pünktliches Erscheinen zum Unterricht – auch nach den Pausen
  • Beteiligung am Unterrichtsgeschehen (aktive Mitarbeit und Eigeninitiative)
  • Vollständige Arbeitsmaterialien
  • Lernbereitschaft
  • Selbständige Arbeitsweise
  • Konzentrationsfähigkeit/Ausdauer
  • Arbeitstempo
  • Fleiß, Sorgfalt/Genauigkeit
  • Ordnung: Zustand der Heft, Ordner, Bücher, etc.

Sozialverhalten:

  • Teamfähigkeit/Kontaktfähigkeit (Zusammenarbeit mit Mitschülern, in Partner- und Gruppenarbeit/Projektarbeit)
  • Höflichkeit, Freundlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit
  • Respektvolles Verhalten gegenüber Mitschülerinnen/Mitschülern und Lehrkräften – auch in Konfliktsituationen
  • Umgang mit Kritik
  • Einhalten der Klassenregeln und Schulordnung

    Bildung

  • Erziehung zur Leistung und soziales Lernen stehen in engem Zusammenhang: Entwicklung von Leistungsbereitschaft, Übernahme von Verantwortung für sich und andere, Einbringen von eigenen Stärken in die Arbeit einer Gruppe tangieren beide Bereiche.

In der Grundschule stehen sich zwei Prinzipien gegenüber, das der Bewertung und das der Förderung. Die Leistungsbewertung zielt auf den Vergleich innerhalb einer Gruppe. Förderung intendiert den individuellen Lernfortschritt des Kindes.

 Leistungsbewertung innerhalb einer Gruppe:

Es finden regelmäßige Lernkontrollen und Klassenarbeiten statt, die am Ende einer Lerneinheit die erreichte Leistung eines Kindes dem Leistungsspektrum der Klasse zuordnen. Diese Lernkontrollen werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben durchgeführt.

 Individuelle Leistungsförderung:

Anhand von Lernkontrollen wird gleichzeitig der individuelle Lernstand eines Kindes erhoben. Die notwendigen Förderschritte können daraus abgeleitet werden.

Momentan findet dies insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik statt.

Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten werden von der betreuenden Lehrkraft im Unterricht gefördert. Kinder mit besonderen Stärken werden individuell gefordert. Auch bei der Arbeit mit Plänen werden die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen berücksichtigt.

Der Unterricht

Wir planen, gestalten und führen Unterricht auf der Grundlage der didaktischen Grundsätze des Schulcurriculums, des Hessischen Referenzrahmens und des Kerncurriculums durch.

Vorlaufkurse

Die Pestalozzi-Schule ist Standort für die Vorlaufkurse im Raum Kelkheim. Vorlaufkurse werden nach der Schulanmeldung für die zukünftigen Schulkinder eingerichtet, die noch nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Die Kurse finden in der Schule statt (i. d. R. vier Stunden pro Woche).

Der Anfangsunterricht

Anfangsunterricht ist eine übergreifende Beschreibung des Unterrichts im ersten Schuljahr, speziell in den ersten Schulwochen und Monaten. Mit dem Schulanfang beginnt für die Kinder ein wichtiger neuer Abschnitt. Ein entsprechend gestalteter Anfangsunterricht muss vor allem

  •  den Kindern ermöglichen, sich in der Schule zu orientieren und sich im Schulalltag zurechtzufinden.
  •  den Interessen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder entgegen kommen.

Aufgrund der unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder, ist der Anfangsunterricht in besonderem Maß durch differenzierte Lernangebote gekennzeichnet. Vielfältiges Materialangebot auf unterschiedlichem Lernniveau ermöglicht den Kindern sinnvolles Üben und Weiterlernen.

Intensivklasse

Die Intensivklasse (in unserer Schule „Deutschklasse“ genannt) besteht an unserer Schule seit September 2016. Sie wird von Kindern besucht, die noch nicht über genug sprachliche Mittel verfügen, um ausschließlich vom Unterricht in altersbezogenen Regelklassen zu profitieren.

Die Kinder der Deutschklasse werden in einer Alphabetisierungsgruppe und einer Fortgeschrittenengruppe unterrichtet. Die Verweildauer in dieser Klasse beträgt in der Regel ein Jahr. Die Kinder werden zwischen 10 und 20 Stunden/Woche in der Deutschklasse unterrichtet, außerdem erhalten sie in unterschiedlichem Umfang auch Unterricht in den Regelklassen und partizipieren dort beispielsweise an Fächern wie Sport, Kunst und Musik.

Unterrichtsformen

Der größte Teil des Unterrichts findet im Klassenverband statt, im Sinne des Klassenlehrer/Innen-Prinzips. Die Kinder lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit.  Partner- und Gruppenarbeiten fördern das Sozialverhalten der Kinder, Team- und Kooperationsfähigkeit, die gegenseitige Unterstützung, den Gedankenaustausch und das Lernen voneinander.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Lernen mit verschiedenen Sinnen im bewegungs-freudigen und handlungsorientierten Unterricht. Dies gilt für die gesamte Grundschulzeit. Für Einführungs- und einige Übungsphasen bietet sich vor allem der gelenkte Unterricht an.

Selbstständiges Arbeiten wird in offenen Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit und Arbeit an Stationen gefördert, z. B. während der Lernzeit. Bei dieser Unterrichtsform können die Kinder ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen besser einbringen. Der Lehrkraft wird eine intensive Arbeit mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen ermöglicht.

Alle Kinder sollen gemäß ihren Möglichkeiten gefördert werden. Der Schwerpunkt der Förderung liegt in der Prävention. Fördermaßnahmen konzentrieren sich deshalb auf das erste und zweite Schuljahr.

Der Förderunterricht findet in allen Jahrgängen weitgehend während der Lernzeit statt.

Jahrgangsübergreifender Unterricht findet derzeitig hauptsächlich in der Projektwoche statt. Kinder aus den verschiedenen Jahrgängen wählen aus einem Angebot nach ihren Wünschen ein Projekt aus und arbeiten gemeinsam daran.

Seit einigen Jahren gehört Lernen mit Bewegung zu den Schwerpunkten unserer Schule. Möglichkeiten zur Bewegung gibt es im Sport- und Schwimmunterricht, in den Pausen (für die großen Pausen sowie die Bewegungspausen während des Unterrichts wurden Sportgeräte und Kleingeräte angeschafft, um dem Bewegungsbedürfnis der Kinder zu entsprechen.), im Musikunterricht, bei Projekttagen und Sportfesten, aber auch bei Bewegungsspielen oder -pausen im Unterricht, die die Lehrerkraft bei Bedarf einsetzt, um die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen.

Das Projekt „Rope Skipping“ wurde in allen Klassen eingeführt. Alle Kinder besitzen hochwertige Seile, die in der täglichen Bewegungszeit eingesetzt werden.

Lernzeit

Die Lernzeit ersetzt die täglichen Hausaufgaben und wird mit drei Wochenstunden in allen Klassen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler werden in der Lernzeit von zwei Lehrkräften betreut, zur Förderung kann noch eine dritte Lehrkraft hinzukommen.

Die Kinder arbeiten in der Lernzeit selbständig an Plänen für Mathematik und Deutsch. Sie müssen ihre Arbeitsschritte dokumentieren, bzw. am Plan abhaken. Die Lehrkräfte helfen, wenn es Schwierigkeiten gibt und kontrollieren die Arbeitsergebnisse. Für die Lernzeit stehen verschiedene Arbeitsmaterialien zur Verfügung und die PCs können genutzt werden.

 In allen Klasse gibt es eine Wochenhausaufgabe, die den Eltern Einblick in den aktuellen Lernstoff ermöglichen soll. Die Eltern stehen in der Verantwortung, wenn es darum geht etwas zu üben, beispielsweise: Lesen oder das 1×1. Wenn ein Kind große Schwierigkeiten in bestimmten Lernbereichen hat, erhalten die Eltern Hinweise, welche Lernbereiche zu Hause geübt werden müssen.

Inklusion an der Pestalozzischule

Im Jahr 2007 unterzeichnete die Bundesregierung die UN-Behindertenkonvention und verpflichtete sich damit, in allen gesellschaftlichen Bereichen inklusive Prozesse zu initiieren.

Inklusion ist ein gesellschaftlicher Prozess und die Schule ist ein Lebensbereich, welcher hier einen maßgeblichen Beitrag leisten kann.

Seit dem Schuljahr 1995/ 96 bietet die Pestalozzischule „Gemeinsamen Unterricht“ für Kinder mit und ohne „sonderpädagogischen Förderbedarf“ an. Auf die hier gewonnenen Erfahrungen bauen wir bei der Umsetzung des nun für alle Schulen verpflichtenden inklusiven Unterrichts auf.

Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung bietet Entwicklungs- und Lernchancen, denn im Kennenlernen der Unterschiedlichkeit von Menschen wird deutlich, dass an erster Stelle alle Menschen sind.

Diese Erkenntnis der menschlichen Gemeinsamkeit kann zu einem vorurteilsfreien und solidarischen Umgang mit Schwächeren führen.

Alle Kinder einer Klasse erhalten ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechende Lernangebote. Dieser Unterricht wird teilweise doppelbesetzt erteilt. Dieses Team aus Erwachsenen dient dabei als Modell, wie „Kooperation“ und „zugewandter Umgang“ gelingen kann.

Vorbeugende Maßnahmen

Treten bei Kindern Lernschwierigkeiten auf, welche das Erreichen des Klassenziels in Frage stellen, werden entweder durch die Klassenlehrer oder Eltern Beratungslehrer angesprochen, welche darin ausgebildet sind, Kinder bei Lernschwierigkeiten zu fördern. Dies geschieht ausschließlich im Einvernehmen mit den Eltern. Die Förderung wird individuell an den Bedürfnissen des Kindes angepasst und kann im Klassenverband, in einer Kleingruppe oder in einer Einzelsituation stattfinden.

Rituale und Regeln

Rituale und Regeln gestalten den Schulvormittag und sind wichtig für das Zusammenleben. Sie bieten den Kindern Sicherheit, rhythmisieren den Unterricht und den Schulalltag. Klassenlehrer/innen und Kinder stellen gemeinsame Regeln auf und entwickeln noch weitere individuelle Rituale, die den Schulalltag verschönern.

Neben den Regeln, die jede Klasse für den Umgang miteinander aufstellt, gibt es jeweils eine Ordnung für die Pausen- bzw. Innenhöfe, die sich an der Schulordnung orientieren.

Rituale in den meisten Klassen sind Morgen- oder Erzählkreis zum Wochenbeginn und zum Wochenende eine Abschlussrunde, um dem Mitteilungsbedürfnis der Kinder Rechnung zu tragen. Die Kinder dürfen ihren Geburtstag in der Klasse feiern.

Zudem gibt es in der Schule Jahresrituale, die zum Teil den wiederkehrenden Festen angepasst sind: Adventssingen, Weihnachtsfeier in der Turnhalle, eine kleine Feier am Schuljahresende, Abschlussfeier der 4. Klassen bei denen die Kinder z. B. Theaterstücke vorführen, Schulanfangsgottesdienste in den Kirchen sowie die Einschulungsfeier in der Schule.

Außerschulische Lernorte

Da der Unterricht außerhalb des Schulgebäudes motivierend wirkt und kindgerechtem Lernen in besonderem Maß Rechnung getragen werden kann, findet dieser auch an außer-schulischen Lernorten statt.

IV: Weitere Angebote

Feste und Feiern

Alle vier Jahre feiern wir ein großes Schulfest.

Nach dem ersten Advent und vor dem Weihnachtsfest treffen sich alle anwesenden Klassen einmal pro Woche morgens vor der erleuchteten Krippe zum Adventssingen.

Die Weihnachtsfeier, die von den Kindern der dritten Klassen vorbereitet wird, findet am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien in der geschmückten Turnhalle statt. Die Kinder, Lehrkräfte, Betreuerinnen und Bedienstete der Pestalozzi-Schule nehmen daran teil. Eltern sind herzlich willkommen.

Die Erstklässler werden mit einer kleinen Einschulungsfeier an ihrem allerersten Schultag begrüßt. Die Viertklässler bereiten ihre Entlassfeier, die in der letzten Schulwoche stattfindet, selbst vor.

Am letzten Schultag vor den Sommerferien verabschieden sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Pestalozzi-Schule mit einer kleinen Zusammenkunft auf dem Hof voneinander.

Neben den Feiern für die gesamte Schule finden Feste in den einzelnen Klassen statt. Diese Feste werden vom Klassenlehrer/Innen und den Eltern organisiert. Für die Durchführung der Feste dürfen die Klassenräume und der Pausenhof in entsprechendem Rahmen genutzt werden.

 Wettbewerbe

 Einmal im Jahr finden die Bundesjugendspiele statt. Dieser sportliche Wettkampf wird im Rahmen eines Spiel- und Sportfestes ausgetragen. Neben den Bundesjugendspielen beteiligen sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit gutem Erfolg an Kreiswettkämpfen in den Bereichen Leichtathletik, Ballspiele und Schwimmen sowie am jährlichen Mathematikwettbewerb (‚Känguru’).

  1. Gemeinsame Unternehmungen

Jede Klasse unternimmt während ihrer Zeit an unserer Schule eine mehrtägige Klassenfahrt. Das Aufsuchen von Lernorten, gemeinsame Wanderungen, Spiel und Sport sowie das Beisammensein für mehrere Tage (also Unterrichtsziele und pädagogische Ziele) stehen im Mittelpunkt.

Mehrmals im Jahr begeben sich Klassen auf Wandertage, die der Begegnung mit außerschulischen Lernorten, der Erkundung der Umgebung und auch der Entspannung und des besseren Kennenlernens dienen.

  1. Was gibt es außerdem an unserer Schule?

Seit dem Frühjahr 2000 gibt es eine Schulbibliothek mit über 1600 Büchern. An drei Terminen in der Woche (montags, mittwochs und freitags jeweils in der Zeit von 9.40 Uhr bis 10.00 Uhr) können dort Bücher entliehen werden.

 V: Die Organisation unseres Schulvormittages

Die Unterrichtszeiten

 Der Regelunterricht beginnt um 8:00 Uhr und endet um 13:15 Uhr. Der Unterricht des Vormittages ist in drei Blöcke zu je 90 Minuten (bzw. in sechs Unterrichtsstunden zu 45 Minuten) eingeteilt. Zwischen den Unterrichtsblöcken liegen die Hofpausen. Außer dem Fachunterricht gibt es tägliche Bewegungszeiten und Lernzeiten. Die Kinder des ersten und zweiten Jahrgangs haben 24 Wochenstunden Unterricht, die Kinder des dritten und vierten Jahrgangs 28 Stunden. Der Unterricht für den ersten und zweiten Jahrgang endet in der Regel um 12:30 Uhr.

  Verlässliche Schulzeiten

 Durch die Bereitstellung von Geldmitteln für die ‚Verlässliche Schule’ durch das Hessische Kultusministerium fällt an der Pestalozzi-Schule praktisch kein Unterricht mehr aus. In unserem ‚Vertretungspool’ befinden sich pädagogisch vorgebildete und erfahrene Personen, die uns im Vertretungsfall kurzfristig zur Verfügung stehen. Selbstverständlich kann im Einzelfall nicht jeder Unterricht (z.B. Religion oder Sport) 1:1 vertreten werden.

 Die Schule ist verpflichtet, den Eltern ohne zusätzliche Kosten ‚verlässliche Schulzeiten‘ anzubieten.

Dies bedeutet, dass das schulische Angebot für Kinder der Klassen 1 und 2 täglich vier Zeitstunden sowie für Kinder der Klassen 3 und 4 täglich fünf Zeitstunden umfassen muss.

 Eltern erhalten jeweils zu Beginn des Schuljahres einen Informationsbrief. Sofern das Unterrichtsangebot die genannten Zeiten nicht abdeckt, bietet die Schule zusätzliche Betreuungszeiten an, die die Eltern bei Bedarf kostenneutral wählen können.

 Förderunterricht wird i.d.R. nicht vertreten. Im Einzelfall können Kinder nach vorheriger telefonischer Klärung nach Hause gehen. Zumeist bleiben sie aber wegen des Anschlusses an Nachmittagsangebote in der Schule.

 Bei großer Hitze entfällt Unterricht nicht mehr. Die Kinder erhalten ggf. ein alternatives Angebot. Eltern können ihren Kindern an besonders heißen Tagen ein Handtuch und eine Badehose etc. einpacken. Nach Möglichkeit machen wir an solchen Tagen Wasserspiele auf dem Hof.

                                                                      

Ganztagsangebote/Der Pakt für den Nachmittag

 Die Pestalozzi-Schule ist seit 2011 Schule mit Ganztagsangebot; seit dem Schuljahr 2016/2017 arbeitet die Schule im ‚Pakt für den Nachmittag‘. Finanzierungspartner sind dabei der Main-Taunus-Kreis und das Land Hessen. Auch Elternbeiträge fließen in die Finanzierung ein, da das städtische Angebot kostenpflichtig ist.

 Wichtigster Kooperationspartner bei der alltäglichen Arbeit ist die Stadt Kelkheim. Die Kommune bietet Betreuung in verschiedenen Modulen von 11:45 Uhr bis 17:00 Uhr mit optionalem Mittagessen an.

 Bedienstete der Stadt und der Schule arbeiten im pädagogischen und organisatorischen Sinne zusammen.

Zum Ganztagsangebot der Schule gehören die Frühbetreuung ab 7:30 Uhr, die Mittagsbetreuung, das offene Angebot, die Lerntheke und die AGs.

In die Frühbetreuung können alle angemeldeten Kinder kommen, sie findet in den Räumen der städtischen Betreuung statt.

Kinder der dritten und vierten Klassen, die am Nachmittag eine AG, die Lerntheke oder das offene Angebot besuchen, können in der Schule zu Mittag essen (das Mittagessen findet in der Mensa der städtischen Betreuung statt) danach werden sie bis 14:00 Uhr von Lehrkräften betreut. Um 14:00 Uhr startet das Nachmittagsprogramm, das spätestens um 15:00 Uhr endet.

Unsere Schule verfügt über ein breites AG-Angebot, hier werden auch außerschulische Kräfte tätig, die Vereine sind einbezogen, der Förderverein bietet zusätzlich Workshops an.

Zu Beginn des Schulhalbjahres können sich Kinder der Schule in die angebotenen AGs einwählen. Das offene Angebot ist für Kinder des vierten Jahrgangs, es ist ein verbindliches Angebot, für das die Kinder angemeldet werden müssen.

Die Lerntheke wird an zwei Tagen der Woche für eine kleine Lerngruppe angeboten. Hier können Lerninhalte noch einmal geübt, wiederholt oder auch neu angeeignet werden.

 

Pausenhof und Innenhöfe   

Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulgelände

Das Schulgelände besteht neben den Gebäuden aus einem geteerten Schulhof und drei kleinen „grünen“ Innenhöfen.

Der große Schulhof wird aufgewertet durch einen Bereich, in dem Spiel- und Klettergeräte sowie ein Hügel mit Rutsche und der so genannte „Weidengang“ zu finden sind.

Des Weiteren findet man ein „offenes Klassenzimmer“ in Form eines Amphitheaters, weitere Bäume und Pflanzen sind auf dem Schulhof verteilt.

In den drei Innenhöfen findet man eine Nestschaukel, Schach, weitere Spiel- und Klettergeräte, im dritten Innenhof wird gebaut.

VI. Die Zusammenarbeit mit den Eltern

Informationsaustausch

Persönliche Beratungsgespräche werden nach individuellen Absprachen bei Fragen der Eltern, schulischen Problemen der Kinder und bei aktuellen Anlässen vereinbart. Einmal im Schuljahr wird ein Beratungsgespräch durch die Lehrkraft angeboten, in dem sich die Eltern unabhängig von Problemen über Leistungen, Verhalten, Fortschritte usw. der Kinder informieren können.

 Elternabende finden mind. einmal pro Halbjahr statt. Im Rahmen der Elternabende werden Informationen über pädagogische Ziele, Lernstoff und Lernstand der Klasse gegeben.

In Elternbriefen werden die Eltern über aktuelle schulische Gegebenheiten (Stundenplan, Ausflüge, Fasching, Projektwoche etc.) informiert.

Das Mitteilungsheft und die Postmappe dienen dem allgemeinen Informationsaustausch zwischen Eltern und Lehrkräften. In diese sollte täglich geschaut werden.

Im Laufe des vierten Schuljahres (etwa im November) findet im Rahmen des Übergangs zur Klasse 5 ein Elternabend mit Vertretern der weiterführenden Schulen statt.

 

Elternmitarbeit

Je nach eigenem Interesse und zeitlichen Möglichkeiten gibt es für die Eltern unterschiedlichste Formen, sich in der Schule zu engagieren.

Mitglieder der offiziellen Gremien, dem Schulelternbeirat und der Schulkonferenz, werden alle zwei Jahre gewählt.

Eltern, die sich darüber hinaus engagieren wollen, sind herzlich willkommen.

Engagement in der Klasse

Die Lehrkräfte öffnen ihren Unterricht für Eltern:

  • Eltern begleiten und helfen bei der Vorbereitung von Unterrichtsgängen, Wanderungen sowie beim Erreichen von Lernorten außerhalb der Schule.
  • Bei Aktivitäten in der Schulküche ist die Mitarbeit der Eltern sehr erwünscht.
  • Eltern begleiten die Kinder und unterstützen die Polizisten beim Rad fahren in vertrauter Umgebung rund um unsere Schule.
  • Eltern organisieren gerne mit Lehrkräften Feste und Feiern.

 Engagement in der Bibliothek

Das Team der Schulbibliothek sucht ständig neue Mitarbeiter. So kann das gute Angebot aufrechterhalten werden, ohne dass einzelne Personen zeitlich zu sehr belastet werden.

Die Bibliothek hat dreimal wöchentlich in der ersten großen Pause geöffnet.

Schulordnung

Wir sind in der Pestalozzi-Schule eine Gemeinschaft aus Großen und Kleinen, Starken und Schwachen, Behinderten und Nichtbehinderte, hier Geborenen und nicht hier Geborenen, Jungen und Mädchen. Damit wir uns wohlfühlen, müssen wir alle aufeinander Rücksicht nehmen. Wir wollen in der Schule lernen. Zum Lernen brauchen wir Ruhe.

Unser Schulhof ist nicht sehr groß.  Es gibt Kinder, die toben und Kinder, die sich ausruhen wollen. Damit wir alle etwas von der Pause haben, achten wir aufeinander und halten  uns an die Pausenregeln.

Wir alle möchten jeden Tag ohne Angst zur Schule kommen und unverletzt nach Hause gehen. Deshalb versuchen wir Probleme und Streit ohne Gewalt zu lösen.

Wir wollen nicht wegsehen oder weghören sondern helfen, wenn andere mit Schimpfwörtern oder Fäusten verletzt werden.

Wir möchten eine schöne Schule haben. Für Blumen und Bäume haben wir kaum Platz. Aber die wenigen Pflanzen auf unserem Schulhof wollen wir schützen und pflegen. Räume, Möbel, Bilder, Bücher, Spiel- und Sportgeräte gehören uns allen. Deshalb dürfen wir sie nicht beschmutzen oder beschädigen.

Wenn sich alle an diese Schulordnung halten, wird unsere Schule ein Ort sein, an dem wir uns wohlfühlen und gut lernen können.